Verbot von Energiesparlampen – Alternative LED

EU Kommission plant nun nach dem Glühbirnenverbot auch noch Verbot von Energiesparlampen. LED ist die einzigste Alternative zu den alten Leuchtmitteln.

Erst vor Kurzen wurden umweltschädliche Glühbirnen von der EU verboten. Die Glühbirnen verschwinden somit bis 2012 ganz aus den Regalen von Händlern und werden nicht mehr zu kaufen sein. Grund für das Glühbirnenverbot ist ganz einfach, denn die Glühleuchtmittel, wie eben Glühbirne oder Glühkerze wandeln bis zu 95% der Energie nur in Wärme um. Rest geht zur Gewinnung von Licht. Wirkungsgrad der LED dagegen ist viel höher wie bei Faden-Leuchtmittel. So wird Umwelt auf einfache Art und Weise entlastet.

Bei Sparlampen bemängeln die Experten aus Brüssel dagegen das oft sehr mangelhafte Licht der Sparlampen sowie eine haarsträubende Umweltbilanz. Denn jede Energiesparlampe (ESL) enthält für Mensch sowie Natur hochgiftiges Quecksilber, bzw. Quecksilberdämpfe bei Leuchtstoffröhren-Lampen.

Außerdem sind Sparlampen wie auch Leuchtstoffröhren Sondermüll. Aber es wird in Deutschland nur ein Bruchteil der gekauften Energiesparlampen zu den Wertstoffhöfen gebracht, meisten Leuchtmittel werden einfach im Hausmüll entsorgt. In anderen EU Ländern, wo das Umweltbewusstsein noch nicht so ausgeprägt ist, beträgt die Zahl der Rückläufer noch weniger.

Hier steckt eines der größten Vorteile von LED Beleuchtung. LED Lampen enthalten keine Giftstoffe und belasten nicht unnötig die Umwelt, in der wir alle Leben. Außerdem gibt es verschiedene Licht-Farben, denn die LED bietet hier breites Spektrum an Licht, von warm weiss bis zu kalt weiss.

Es dauert nicht mehr lange und die Halogen-Leuchtmitteln werden auch von Markt verschwinden wie Glühbirnen und Energiesparlampen. Die Zukunft gehört eindeutig der LED Beleuchtung.

5 Gedanken zu „Verbot von Energiesparlampen – Alternative LED

  1. Stefan Schranz

    … und was ist, wenn wiederum Millionen von Konsumenten beschissen werden?
    Welche Entwcheidungsträger bezügl. ESL müssen (nicht „sollen“, wenn die EU ein ernstzunehmendes Rechtsgebilde sein will) in die Verantwortung gezogen werden?
    Wird es in Zukunft einen intern. Gerichtshof für Wirtschaftsverbrechen geben?

    ESL-Info: youtube.com/watch?v=ihbEv21ZfnM

  2. Glühlampenverwender

    Gibt es nicht auch schon LED’s mit 120% Wirkungsgrad? Diese könnte man dann auch gleich zum Kühlen benutzen…!!??!!.

    Wie kommt man denn auf einen Wirkungsgrad von 90%???????

  3. Wikipedia Leser

    90% Wirkungsgrad ist völliger Quatsch, ein Blick bei Wikipedia reicht um zu sehe dass 22% Wirkungsgrad schon gefeiert werden, und das Leuchtstoffröhren höhere Wirkungsgrade haben. Beide Prinzipe sind dem Leuchtfaden überlegen da sie Spannung direkt auf Elektronenschalenebene übertragen, statt indirekt über die Wärme.

  4. Peter

    Zuerst wurden die Glühbirnen durch die kaum wirtschaftlicheren Halogenbirnen ersetzt. Dann wurde der Umstieg auf die Energiesparlampe empfohlen, obwohl deren Problematik seit Einführung dieser Lampen bekannt waren. Jetzt kommt die neuste Erkenntnis, dass die teuren LED’s die Lösung sind, obwohl jeder weiß, dass diese später nicht in den Hausmüll gehören. Die derzeit noch hohen Preise werden das nächste Problem beim Sparen sein.
    Wann endlich kappiert die EU-Kommission, dass neben den Leuchtmitteln auch effiziente Lampen mit vernünftiger Lichtverteilung und angepassten Leuchtstärken Vorraussetzung für effektives Energiesparen sind. Spots als Raumbeleuchtung, indirektes Licht, Deckenfluter unter Holzdecken, übertriebene Leistung bei Tischleuchten, Wohnzimmerlampen und in Fluren sind Paradebeispiele für Energieverschwendung.
    Zum Thema Umstieg auf LED’s bleibt noch anzumerken, dass hier sehr viel Murks auf dem Markt angeboten wird, wie z.B. LED’s mit ungünstiger Spekralverteilung, ungünstige Lichtverteilung, fehlende Vorkehrung gegen Blenden, unwirtschaftliche Umrüstsätze von Leuchtstoffröhren auf LED-Stäbe, ungeeigneter Ersatz für Halogenbirnen mit G4 Fassung, …
    Bei den vielen Typen der installierten Leuchtmittelfassungen und der dazugehörenden Technik benötigen die Verbraucher eine entsprechende Beratung.
    Ich hoffe dass die EU-Kommission auch irgend wann mal vorher über Ihre Entscheidungen nachdenkt.
    Ein erster Schritt könnte eine sinnvolle Information der Verbraucher sein und diesem die Möglichkeit zu geben, die Stärke der Leuchtmittel beim Lampenkauf auswählen zu können. Auch müßte man sich Gedanken machen, wie man die Verbraucher bei der Auswahl der für Sie geeigneten Beleuchtung besser unterstützen kann.
    Bleibt noch viel zu tun.

  5. Hendrik

    Ich denke auch, dass die Zeit der Energiespar- und Halogenlampen so langsam abläuft. LED ist ganz sicher das Leuchtmittel der Zukunft. Die Energiekostenersparnis ist riesig und außerdem wird die Umwelt entlastet.

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